Sen präsentiert sein neues kulinarisches Konzept

Manche Adressen werden immer wieder neu geschrieben.

Drei Monate nach seiner Eröffnung im Le Méridien Beach Plaza präsentiert das SEN ein neues kulinarisches Konzept, das als natürliche Fortsetzung seiner Identität konzipiert ist. Getreu der Philosophie, die es seit seiner Eröffnung prägt – Respekt vor den Zutaten, Präzision in der Zubereitung und Omotenashi –, bereichert das von der Familie Kodera konzipierte japanische Speakeasy heute sein kulinarisches Universum um zwei Höhepunkte: ein neu konzipiertes Mittagessen mit neuen Temaki-Menüs und ein Abendessen, bei dem neue Kreationen die Vision von Küchenchef Hiroki Hiyama fortsetzen, stets geleitet von dem gleichen Streben nach Ausgewogenheit und Präzision.

Mittags schlägt das SEN einen anderen Rhythmus ein.

Das Restaurant enthüllt eine andere Facette seiner Welt, eine spontanere, die für all jene gedacht ist, die seine Küche in einem ungezwungeneren Rahmen entdecken möchten,
ohne dabei etwas von dem hohen Anspruch zu verlieren, der sie auszeichnet.

Im Mittelpunkt dieses neuen Angebots steht das Temaki.

Frisch zubereitet und kurz vor dem Servieren von Hand gerollt, verkörpert es eine Küche, deren Einfachheit nur dem Anschein nach besteht. Jede Zubereitung zeugt von großer Meisterschaft, und jede Zutat wird aufgrund ihrer Frische und Ausgewogenheit ausgewählt.

Die neuen Mittagsmenüs bieten verschiedene Kombinationen rund um das Temaki: je nach Wunsch zwei oder drei Stück, bei denen Lachs, Akami-Thunfisch, der Fisch des Tages oder auch ein rein vegetarisches Angebot mit Shiitake, Avocado und Aubergine im Mittelpunkt stehen. Serviert mit einem Salat oder einer Miso-Suppe bieten sie eine zeitgemäße und raffinierte Interpretation des japanischen Mittagessens.

Das Angebot wird durch eine Auswahl an Donburi, Nigiri und Sashimi ergänzt, wobei jede Zubereitung weiterhin dem Rhythmus der Jahreszeiten folgt und die Frische der Zutaten zelebriert.

Bei Einbruch der Dunkelheit findet das SEN ganz natürlich zu seinem gewohnten Rhythmus zurück.

Die neue Abendkarte setzt die Vision von Küchenchef Hiroki Hiyama fort: eine Küche, in der jede Kreation die Zutaten in den Mittelpunkt stellt – in einer subtilen Balance zwischen japanischer Tradition, präziser Handarbeit und zeitgenössischer Sensibilität.

Neue Kreationen bereichern diese gastronomische Komposition: das Sen Nanbanzuke, das Tataki aus geräuchertem Thunfisch mit reduzierter Kalbsbrühe, das Jakobsmuschel-Carpaccio mit Kaviar, der nach japanischer Art kurz angebratene Tintenfischtentakel, der Saikyō-yaki-Kabeljau oder auch das Wagyu-Filet der Güteklasse 4, serviert mit Wasabi und Chirizu, bieten eine entschieden zeitgenössische Interpretation der japanischen Gastronomie.

Neben diesen Kreationen nehmen die Klassiker des SEN weiterhin einen wesentlichen Platz ein: eine Auswahl an Temaki, Nigiri und Sashimi, die auf Bestellung zubereitet werden und außergewöhnliche Produkte wie Toro, Uni, Carabinero-Garnelen oder Wagyu in den Vordergrund stellen.

Im SEN kommt die Weinbegleitung niemals erst nach dem Gericht.

Sie entsteht im selben Moment.

Die Sake-Auswahl, die als natürliche Erweiterung der Küche konzipiert ist, begleitet jede Kreation mit denselben hohen Ansprüchen, die auch an die Produkte und die Handgriffe des Küchenchefs gestellt werden. Mehr als nur eine einfache Begleitung: Jede Cuvée wird so ausgewählt, dass sie die Feinheiten jedes Gerichts zur Geltung bringt, die Texturen unterstreicht und die Aromen ausgewogen nachklingen lässt.

Der Weinkeller vereint einige der besten japanischen Hersteller, darunter Dassai, Noguchi Naohiko, Heavensake, Kay Sake, Born Junmai Ginjo
Gold oder auch Zankyo Super 7. Dabei handelt es sich um ikonische Marken, aber auch um eher unbekannte Cuvées, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer
Fähigkeit, mit der Küche von Hiroki Hiyama in Dialog zu treten, ausgewählt wurden.

Ob im Glas, in der Karaffe oder in der Flasche – zahlreiche Sake-Sorten laden die Gäste ein, den ganzen Reichtum dieser Welt zu entdecken, durch Kombinationen, die so konzipiert sind, dass sie sowohl die Zartheit eines Nigiri als auch die Tiefe eines warmen Gerichts unterstreichen.

Genau wie die Küche versucht auch der Sake niemals, die Oberhand zu gewinnen.

Er begleitet. Er schafft Ausgewogenheit. Er bringt das Beste zum Vorschein.

In diesem diskreten Dialog wird jede Kombination zu einer neuen Art, die Küche von SEN zu entdecken.

Für Hiroki Hiyama ist Kochen in erster Linie eine Frage der Weitergabe.

In Japan, zwischen Tokio und Kyoto, ausgebildet, lernte er schon früh, dass die Gastronomie nicht in der Selbstdarstellung liegt, sondern in der Präzision der Handgriffe, dem Respekt
vor den Jahreszeiten und der Qualität der Produkte.

Sein Werdegang führte ihn anschließend nach London und dann nach Italien, wo er seine Vision durch den Kontakt mit anderen kulinarischen Kulturen bereicherte, ohne sich jemals von den Grundlagen zu entfernen, die die japanische Küche prägen.

Heute steht er an der Spitze des SEN und prägt einen präzisen, einfühlsamen kulinarischen Ansatz, der tief in seinem japanischen Erbe verwurzelt ist. Eine Vision, die Ausgewogenheit vor Effekthascherei stellt, die Zutaten auf natürliche Weise zur Geltung kommen lässt und bei der jeder Teller den Wunsch widerspiegelt, den Gästen ein ebenso subtiles wie authentisches Erlebnis zu bieten.

„Diese neue Speisekarte spiegelt die natürliche Entwicklung des SEN wider. Das Mittagessen lädt dazu ein, unsere Welt in einem ungezwungeneren Rahmen zu entdecken, während das Abendessen es uns ermöglicht, unsere Vision der japanischen Gastronomie voll und ganz zum Ausdruck zu bringen. Zwei unterschiedliche Erlebnisse, aber dieselbe Philosophie: die Zutaten zu respektieren, dem Rhythmus der Jahreszeiten zu folgen und jedem Gast einen Moment des Miteinanders und der Emotionen zu schenken.“