Oceano Odyssey – Mission Pelagos erhält den MONDO DR AWARD in der Kategorie „MUSEUM“

Die vom Magazin MONDO-DR organisierten MONDO-DR AWARDS zeichnen jedes Jahr die herausragendsten Leistungen in den Bereichen Audiovisuelles, immersive Technologien und Systemintegration aus. Sie zeichnen Kultur- und Unterhaltungsstätten sowie Planer, Installateure und Systemintegratoren aus, die innovative Lösungen umsetzen, um das Erlebnis für das Publikum zu verbessern. Als weltweite Referenz im Bereich der immersiven Technologien rückt dieser Preis die gelungensten Projekte in Kategorien wie Museen, Attraktionen, Themenparks, immersive Erlebnisse, Veranstaltungsorte oder auch kulturelle Einrichtungen ins Rampenlicht.

Am 17. Juni, anlässlich der Preisverleihung, die im Rahmen der InfoComm-Messe in Las Vegas stattfand, verlieh die Jury der MONDO-DR Awards ihren Preis in der Kategorie MUSEUM an „Oceano Odyssey – Mission Pelagos“, das aus vier internationalen Finalistenprojekten in dieser Kategorie ausgewählt wurde. Nach einer ersten Bewertungsphase durch eine unabhängige Jury aus internationalen Experten wurden die Finalistenprojekte der Abstimmung durch Fachleute der Branche unterzogen.

Diese Auszeichnung würdigt die Fähigkeit des Ozeanographischen Instituts, sich durch neue Formen der musealen Vermittlung neu zu erfinden, die die Beziehung der Öffentlichkeit zu den großen Umweltfragen bereichern – ganz im Sinne seines Auftrags, Kunst, Wissenschaft und Innovation in einen Dialog zu bringen.

[OCEANO ODYSSEY – MISSION PELAGOS, IM HERZEN DER AUSSTELLUNG „MITTELMEER 2050“]

Mit „Oceano Odyssey“ bietet das Ozeanographische Institut ein immersives Erlebnis, das auf einer einfachen Idee basiert: sich vorzustellen, wie das Mittelmeer im Jahr 2050 aussehen könnte, wenn die heute eingegangenen Verpflichtungen zu seinem Schutz vollständig eingehalten würden.

Das in Zusammenarbeit mit der Agentur Artisans d’idées konzipierte und realisierte Erlebnis verbindet immersive Szenografie, wissenschaftliche Erzählung und modernste audiovisuelle Technologien, die in den „Salle de la Baleine“ – einen symbolträchtigen historischen Raum des Ozeanographischen Museums – integriert sind.

Dank einer Anlage mit 27 4K-Laservideoprojektoren, einer räumlichen Klangumgebung und fotorealistischen digitalen Inhalten, die speziell für das Projekt entwickelt wurden, begeben sich die Besucher an Bord des Forschungsschiffs „Oceano Odyssey“ auf eine wissenschaftliche Mission ins Herz des Pelagos-Schutzgebiets. Dieses Projekt steht stellvertretend für eine neue Generation von Museumserlebnissen, bei denen die Technologie in den Hintergrund tritt, um der Erzählung, den Emotionen, der Wissensvermittlung und der Sensibilisierung für die Herausforderungen der Ozeane Raum zu geben. Das als echte Sinnesreise konzipierte Erlebnis lädt die Besucher dazu ein, sich in eine positive Zukunftsvision zu versetzen und ein wiederhergestelltes, vor Leben sprühendes Meeresökosystem zu entdecken.

Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz, szenografischem Anspruch und technologischer Innovation zeigt „Oceano Odyssey“, dass es möglich ist, einen Ort des Kulturerbes in ein herausragendes immersives Erlebnis zu verwandeln, ohne dessen Identität zu verändern. Das Erlebnis begeistert ebenso wie es zum Nachdenken anregt: Emotionen werden zum Hebel, um das Bewusstsein zu wecken und jeden Besucher zu ermutigen, sich aktiv für den Schutz des Ozeans einzusetzen.

„Getreu dem Pioniergeist, der das Ozeanographische Institut seit seiner Gründung prägt, sind wir bestrebt, ständig neue Formen der Vermittlung zu entwickeln, um den Ozean bekannt zu machen, ihn lieben zu lernen und ihn zu schützen. Mit ‚Oceano Odyssey – Mission Pelagos‘ bieten wir ein immersives Erlebnis, das die innovativsten Technologien in den Dienst des Wissens und des Staunens stellt. Dieses Projekt spiegelt unseren Willen wider, wissenschaftliche Exzellenz, technologische Innovation und Emotionen zu verbinden, um die Öffentlichkeit immer näher an die großen Herausforderungen des Schutzes der Meereswelt heranzuführen, Neugier zu wecken und vor allem jedem den Wunsch zum Handeln zu vermitteln. Ich möchte den Mut, das Fachwissen und die Leidenschaft der Teams würdigen und mich ganz herzlich bei unseren Partnern und Förderern bedanken, deren Vertrauen und Unterstützung für die Verwirklichung dieser Ausstellung von entscheidender Bedeutung waren. “, erklärte Robert Calcagno, Generaldirektor des Ozeanographischen Instituts von Monaco.