„Monaco & l’Automobile“ präsentiert sich mit einer erweiterten Pressemappe in neuem Glanz
Im Sommer 2026 widmet das Grimaldi Forum Monaco eine außergewöhnliche Ausstellung den über 130-jährigen Beziehungen zwischen dem Fürstentum und der Automobilwelt.
Unter dem Titel „Monaco & l’Automobile, von 1893 bis heute“ zeichnen 55 symbolträchtige Fahrzeuge diese einzigartige Geschichte nach, von den Anfängen des Automobils bis hin zu den modernsten Technologien. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich Monaco als Pioniergebiet, das zugleich Innovationslabor – insbesondere durch die ersten Versuche mit asphaltierten Straßen – und Ort von internationaler Ausstrahlung war, dank der frühzeitigen Organisation von Automobilveranstaltungen.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Fürstentum zu einem einzigartigen Schauplatz, an dem sich das Automobil in all seinen Facetten entfaltet: Eleganz, mit den bereits ab 1897 rund um das Casino de Monte-Carlo organisierten Eleganzwettbewerben; Ausdauer, mit der 1911 ins Leben gerufenen Rallye Monte-Carlo; Leistung, mit dem Grand Prix von Monaco, der seit 1929 in der Stadt ausgetragen wird.
Die Ausstellung vereint fast 20 Fahrzeuge der Rallye Monte-Carlo und rund dreißig Grand-Prix-Rennwagen, darunter einige der legendärsten der Geschichte.
Darunter befinden sich insbesondere der Bugatti 35B, der erste Sieger des Grand Prix von Monaco im Jahr 1929, oder auch der siegreiche Ferrari von Charles Leclerc aus dem Jahr 2024, neben legendären Modellen der Rallye Monte-Carlo, wie dem siegreichen Mini Cooper S von 1964 oder dem Lancia Stratos HF, der 1977 gewann.
Ebenfalls zu sehen sind der Panhard & Levassor Typ P2D, derzeit das älteste fahrbereite Benzinauto der Welt, das 1893 nach Monaco kam, und der Rolls-Royce Silver Wraith von der Hochzeit von Prinz Rainier III. und Grace Kelly im Jahr 1956. Diese Fahrzeuge, die dank der Unterstützung internationaler Leihgeber zusammengetragen wurden, sind allesamt authentische Modelle, die an den großen monegassischen Rennen teilgenommen – und diese oft gewonnen – haben.
Noch nie zuvor wurde eine Sammlung von solcher Qualität und historischer Bedeutung in einer einzigen Ausstellung vereint.
Der Rundgang widmet sich auch aktuellen Themen, darunter ein Formel-E-Rennwagen, der die neuen technologischen und energetischen Ausrichtungen des Motorsports verdeutlicht, sowie der Rover MONA LUNA von Venturi Space, der dafür konzipiert ist, bis 2030 am Südpol des Mondes eingesetzt zu werden.
Auf einer Fläche von über 3.500 m² bietet die Ausstellung einen immersiven Rundgang, der Autos, Objekte, Bilder und szenografische Elemente miteinander verbindet und es ermöglicht, die großen Momente des monegassischen Motorsports noch einmal zu erleben.
Ursprünglich für 2020 geplant und aufgrund der Pandemie verschoben, findet die Ausstellung nun endlich 2026 statt und verspricht, eines der großen kulturellen Highlights der Saison zu werden. Die Kuratierung übernimmt Rodolphe Rapetti, Generalkonservator für Kulturerbe, Kunsthistoriker und Automobilspezialist.
Ihm ist insbesondere die Ausstellung „L’Art de l’automobile – Meisterwerke aus der Sammlung Ralph Lauren“ zu verdanken, die 2011 in Paris mehr als 150.000 Besucher anzog.