GFM – Monaco und die Napoleons: Verflochtene Schicksale

Anhand einer Auswahl wertvoller Kunstwerke, seltener Archivdokumente und prestigeträchtiger Objekte aus bedeutenden öffentlichen Institutionen und Privatsammlungen wird das Publikum eingeladen, die vielfältigen Facetten einer ebenso wenig bekannten wie wesentlichen historischen Beziehung zu entdecken.

Diese Ausstellung ist insbesondere das Ergebnis einer gründlichen Forschungsarbeit der drei Kuratoren. Pierre Branda, wissenschaftlicher Direktor der Fondation Napoléon, sowie Thomas Fouilleron und Thomas Blanchy, Direktor bzw. stellvertretender Direktor des Archivs und der Bibliothek des Fürstenpalasts von Monaco, haben sich zusammengetan, um einen neuen und fundierten Blick auf eine der entscheidenden Epochen derder europäischen und monegassischen Zeitgeschichte, in der die Kaiser Napoleon I. und Napoleon III. sowie die Kaiserinnen Joséphine und Eugénie … die Geschicke der Grimaldi-Dynastie kreuzten.

Aber nicht nur das…

Ein außergewöhnlicher Leihgeber wird die Ausstellung bereichern: die Privatsammlung von David und Mikhail Iakobachvili. Das Engagement dieser Sammler für das Projekt, sowohl als Organisatoren als auch als Leihgeber eines Großteils der ausgestellten Objekte, hat die Verwirklichung dieser Veranstaltung ermöglicht.

Diese Familie, die sich für dekorative Kunst, seltene Objekte, mechanische Kreationen und Klangperformances begeistert, hat im Laufe von mehr als zwanzig Jahren eine beeindruckende Sammlung zusammengetragen, die sich um verschiedene Themenbereiche vom 16. bis zum 20. Jahrhundert dreht. Dazu gehören unter anderem wertvolle napoleonische Erinnerungsstücke
– Zeugnisse des Kunsthandwerks und der außergewöhnlichen Technologien der beiden Kaiserreiche –, die im Rahmen dieser großen Veranstaltung im Grimaldi Forum ausgestellt werden.
Aus der Verbindung ihrer Leidenschaft, ihrer Verbundenheit mit Monaco und ihres tiefen Interesses am französischen kulturellen und künstlerischen Erbe
entstand das Projekt „Monaco und die Napoleons. Gekreuzte Schicksale“.

Louis Ducruet, der sich für die Aufwertung des historischen Erbes Monacos einsetzt, ist Botschafter der Ausstellung und wirft damit einen zeitgenössischen Blick auf diese Gründungszeit. „Monaco und die Napoleons. Verflochtene Schicksale“ bietet eine einmalige Gelegenheit, die zahlreichen Verbindungen, die Monaco mit Napoleon Bonaparte und seinen Nachfolgern verbanden, aus einem neuen Blickwinkel (wieder)zuentdecken.

Ein kulturelles Großereignis des Sommers 2025, das wissenschaftliche Exzellenz und emotionale Verbundenheit mit dem Kulturerbe zu verbinden verspricht.